Ladakh heißt übersetzt, "Land der Pässe". Und
wirklich gibt es kein Land der Welt mit höheren befahrbaren Straßen und
Pässen als Ladakh. Ganz im Norden Indiens, am oberen Verlauf des Indus, an
der Grenze zu Tibet, verbirgt sich dieses raue Stück Erde. Ladakh ist ein
Ausläufer der Tibetischen Hochebene und wird deshalb auch "Little Tibet",
kleines Tibet genannt.
Die ersten Siedler Ladakhs waren buddhistische
Mönche, die auf ihrer Pilgerreise von Indien nach Tibet hier Rast machten.
Im 9.
Jahrhundert wuchs der Einfluss Ladakhs weit über die Grenzen des Indus
Tales hinaus und in dieser Zeit entstanden zahlreiche Festungen und
Paläste. Im 14. Jahrhundert wurde von einem tibetischen Pilger ein
buddhistischer Orden,
damals bekannt unter dem Namen "Gelupka", gegründet, der vom ersten Dalai
Lama geführt wurde. Bis heute zu ist der Buddhismus die dominierende
Religion in Ladakh und überall findet man buddhistische Klöster. Zu
Tausenden strömen Gläubige aus aller Welt in diese Region, um die Lehren
Buddhas aus dem Munde des Dalai Lama und anderer Lehrer zu hören.
On- oder Offroad
Diese Frage lässt sich nicht so ohne weiteres
beantworten. Zwar gibt es überall Straßen, diese sind jedoch, selbst wenn
man noch Spuren alten Asphalts erkennen kann, in einem Zustand, der eine
neue Definition des Begriffs Straße erforderlich macht. Ein Großteil der
zu fahrenden Strecken besteht aus Schotter- und Sandpisten. Letztere
verwandeln sich nach einem Regenguss in glitschige Schlammbahnen. Hinzu
kommen einige Flussdurchquerungen, die auch schon mal mit einer
ungewollten Erfrischung enden können.
In jedem Fall bedeutet eine Motorradreise durch
Ladakh ultimatives Abenteuer. Die klimatischen Verhältnisse sind eine
ständige Herausforderung an
Mensch und Maschine. Die Temperaturen erreichen im Sommer bis zu 30°
Celsius und können nachts locker bis an den Gefrierpunkt sinken. Straßen
werden von einer Minute zur nächsten gesperrt. Erdrutsche, Unterspülungen
oder auch politische Unruhen können die Ursache sein. Alles stellt hohe
Anforderungen an die Fahrleistung und die Kondition der Biker sowie an die
Zuverlässigkeit der Maschinen.
Jetzt auch mit
Mahindra-Jeeps
Dieses Zeichen steht für Tradition. M & M folgt bei seinen Jeeps einem
ähnlichen Konzept wie Enfield bei den Bullets. Seit Jahrzehnten laufen
fast unverändert die robusten Willys-Kopien vom Band. Sie beherr- schen
in weiten Teilen Indiens, vor allem in den Bergen und in der Wüste, das
Straßenbild.
Ab August 2007 bietet Wheel Of India seine Ladakh-Touren nun auch mit
Mahindra-Jeeps an.
Preis für 2 Personsn mit einem Jeep und Über- nachtung im Doppel- zimmer
nur: 5.398,00 €. Weitere Infos unter info@wheelofindia.de.
Streckenplan
Tag
Reiseziel
1
Flug nach Delhi
2
Chandigarh
(Taxi)
3 & 4
Shimla
5
Chindi
6
Nagar
7&8
Keylong
9
Sarchu
10&11
Leh
12&13
Nubra
Valley
14
Leh
15
Alchi &
Uley
(Flug nach Delhi)*
16
Lamayuro &
Kargil
(Flug nach Europa)*
17&18
Srinagar
19
Flug nach
Delhi
20
Agra (Taj
Mahal)
21
Delhi
22
Rückflug
*)16-tägige Tour
Was soll man mitnehmen?
Auch hier gilt, wie auf jeder Reise, die WiM-Regel, Weniger ist Mehr.
Ein erfahrener Abenteurer hat mal gesagt: Wenn Du fertig gepackt
hast, breite alles vor Dir auf dem Boden aus, nimm die Hälfte und
verdoppele statt dessen deine Reisekasse. Dies machst Du dreimal und
dann bist Du bestens für die Reise vorbereitet.
Besonders wichtig sind jedoch Neugier, Offenheit, Toleranz und Geduld.
Ausgerüstet mit diesen Eigenschafen wird eine Reise durch Ladakh zum
unver- gesslichen Erlebnis und eine Bereicherung für Körper und Seele.
Und wozu das ganze?
Entschädigt für all die Mühen wird der Reisende
durch ein wahres Fest für die Sinne. Allem vorweg die unbeschreibliche
Schönheit des Himalaja.
Umgeben von den majestätischsten Gipfeln dieses Globus durchquert man
sowohl trostlose Geröllwüsten, die sogenannte Mondlandschaft, als auch
saftige Wiesentäler. Der Kontakt zu der außergewöhnlich freundlichen und
liebenswerten Bevölkerung ist Balsam für die Seele, die Farbenpracht und
die Vielfalt orientalischer Gerüche, die Basare und Märkte durchziehen und
prägen, sind eine Wohltat für Auge und Nase.
Kulinarisch lässt Ladakh keine Wünsche offen. Die tibetische wie die
nordindische Küche sind so variantenreich, dass zwei oder drei Wochen
gerade ausreichen, um einen ersten Eindruck mit nach Hause zu nehmen. Und
wem es zu indisch wird, dem stehen in Manali oder Leh zahlreiche
internationale Restaurants zur Verfügung.